• Ricky Morueco Fernandez

Mogelpackung, Schadensminderung?

Heutige Anzeige eines Tabaks Gross-Konzerns in einer Tageszeitung.

Wie viele Menschen schaffen den Umstieg von der Zigarette?


Oder andersherum, wie viele Menschen können wir weiterhin verarschen.


Denn was heisst das genau «Wie viele Menschen schaffen den Umstieg von der Zigarette»


Das bedeutet doch nichts anderes als «Wie viele Menschen können wir weiterhin in der Abhängigkeit behalten und unseren Gewinn steigern.


Öffnet man die Homepage dieses Konzerns, springen uns in riesigen Lettern die Überschrift entgegen:


Was Schadensminderung für Raucherinnen und Raucher bedeutet


Es geht also nicht darum Raucherinnen und Rauchern zu helfen von ihrer Sucht loszukommen. Es geht darum Raucherinnen und Rauchern weiterhin Nikotin verabreichen zu können.


In meinen Augen wird hier einfach Gesundheitsförderung vorgegaukelt.


Es geht hier eigentlich um Schadensbegrenzung damit Raucher und Raucherinnen möglichst lange ihrem Suchtverhalten treu bleiben, treu bleiben können.

Auf der Homepage wird bestätigt, dass nur 10% der Raucherinnen und Raucher von der Zigarette wegkommen.


Das heisst NICHT, dass sich 10% von ihrer Sucht befreien können.


Wenn man in Betracht zieht, dass die meisten der 10% einfach auf einen Rauchersatz umgestiegen sind, erhält man die ernüchternde Rauchstopp Erfolgsquote von nur gerade mal 3 bis maximal 5%.


Viele haben einfach den Umstieg auf ein anderes schädliches Suchtprodukt geschafft. Sie gefährden ihre Gesundheit weiterhin, sie sind weiterhin abhängig. Ferngesteuert durch ihre Sucht. Ihre Denk- und Verhaltensweise wird weiterhin massgeblich von ihrer Sucht beeinflusst.


Fakt ist: 95 – 97% aller Rauchstopp-Versuche scheitern. Oft kommt es zu einer Suchtverlagerung und Suchtersatz wie Essattacken. Was eine Gewichtszunahme zufolge hat.


Heftige Rauchlust und Entzugserscheinungen wie Gereiztheit, innere Unzufriedenheit, Migräne, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme lassen dann die Raucherinnen und Rauchern an ihrem Vorhaben "Nichtraucher werden", zweifeln. Leider fangen dadurch wieder viele an zu rauche, anstatt mentale Unterstützung anzufordern.


Die Rauchsucht ist sehr komplex. Es geht dabei nicht nur um die Nikotinabhängigkeit. Denn Nikotin ist bereits nach 3 Tagen im Blut nicht mehr feststellbar.


Bei der Rauchsucht geht es vor allem um unbewusste, im Unterbewusstsein verankerte Programmierungen.


Eine allumfassende Raucherentwöhnung, welche auch Verhaltensprogrammierungen, im Unterbewusstsein und alle verankerte Suchtfacetten mit einbezieht, ermöglicht die allergrösste Chance, mit minimalen Entzugserscheinungen wirklich dauerhaft von der Rauchsucht loszukommen.


Was denkst du dazu? Hinterlasse mir doch deine Gedanken dazu.


Dein Ricky Morueco Fernandez

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